Hafen in der Zukunft

Hintergrund

Entstehung und Organisation

Pro Exzellenzia wurde 2010 auf Initiative der sieben Hamburger Hochschulen der Freien und Hansestadt Hamburg ins Leben gerufen. Bereits 90 hochqualifizierte Frauen wurden durch ein Stipendium von Pro Exzellenzia unterstützt. Sie erhielten ein Promotions- oder ein Post-Doc-Stipendium. Mehr als 900 Frauen nahmen an den Workshops oder Vortragsveranstaltungen von Pro Exzellenzia teil.

Das Erfolgsprogramm Pro Exzellenzia

Pro Exzellenzia, Hamburgs Vorzeigeprojekt für Frauen, die in Führung gehen, wird weitere vier Jahre gefördert und heißt ab 2017 Pro Exzellenzia 4.0. Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist gemeinsam mit der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg (BWFG) Geldgeber. Die Projektverantwortlichen Anne-Kathrin Guder und Doris Cornils werden in den kommenden vier Jahren Bewährtes erhalten und Neues wagen.
Über vier Jahre werden 11 Vollstipendien vergeben.  Alle Stipendiatinnen erhalten Einzelcoachings, um zielgenau bei ihrer Karriereentwicklung unterstützt zu werden. Die sehr erfolgreiche Workshopreihe wird weitergeführt und ist ab dem 01.01.2017 für Geisteswissenschaftlerinnen geöffnet. Alle Zielgruppen können an den interessanten Vortragsveranstaltungen teilnehmen. Neu im Programm ist eine regelmäßig stattfindende Bewerbungsberatung sowie eine speziell entwickelte Qualifizierung für Migrantinnen.

Pro Exzellenzia wird vom Europäischen Sozialfond Hamburg (www.esf-hamburg.de) und der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung  und Gleichstellung (www.hamburg.de/bwf) finanziert. Die Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) ist eine von zehn Fachbehörden des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert seit über 50 Jahren  Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungslage in der Europäischen Union. Die Freien und Hansestadt Hamburg unterstützt Vorhaben, Maßnahmen etc.,  um Menschen und Unternehmen die Chance zu geben, sich dem wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Wandel anzupassen.
Hamburg verfolgt mit dem ESF im Förderzeitraum 2014–2020 folgende Ziele:

  • Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte
  • Förderung der sozialen Eingliederung und Bekämpfung von Armut und Diskriminierung
  • Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen

Diese Prioritäten werden im Operationellen Programm für die Freie und Hansestadt Hamburg im Förderzeitraum 2014-2020 erläutert. Das Operationelle Programm wurde am 21. Mai 2014 bei der Europäischen Kommission offiziell eingereicht und am 16. Oktober 2014 genehmigt.

Maßgebend für die Umsetzung des ESF ist die Wachstumsstrategie Europa2020 der Europäischen Union. Von den fünf Kernzielen der Strategie Europa 2020 sind für den ESF folgende drei Ziele von Relevanz:

  • 75 % der Menschen im Alter zwischen 20 und 64 Jahren sollten in Arbeit stehen
  • Der Anteil der Schulabbrecher sollte auf unter 10 % zurückgehen und 40 % der jungen Menschen sollen eine Hochschulausbildung absolvieren
  • Die Zahl der armutsgefährdeten Menschen soll um 20 Millionen zurückgehen

Der ESF ist primär ein arbeitsmarktpolitisches Instrument und wird in Hamburg im Rahmen der Umsetzung von fachpolitischen Strategien des Senates für die oben genannten Ziele genutzt. Mit dem ESF werden in Hamburg vor allem Maßnahmen für Bildung, Integration, Qualifizierung, Beschäftigung und Mobilität und verbessert somit das Fachkräfteangebot in Hamburg.

Projektträger

Projektträger ist die Hamburg Innovation, ein Wissenstransfer-Dienstleistungsunternehmen. Als Brücke der Hamburger Hochschulen zur Wirtschaft bietet Hamburg Innovation Management-Instrumente und prozessunterstützende Maßnahmen an und übernimmt die finanzielle und vertragliche Verantwortung.
https://hamburginnovation.de/

Beteiligte Hochschulen